1.4.2006

Kunststoff-Weichmacher im politischen Kreuzfeuer

Kunststoff-Weichmacher im politischen Kreuzfeuer

Ende 2005 hat die europäische Union nach jahrelangem Tauziehen eine Richtlinie erlassen, mit der die Verwendung von sechs Weichmachern in Spielzeug und Babyartikeln eingeschränkt wird. Diese Regelung wirft eine Reihe von Fragen auf. Zum Beispiel wird nur einer der sechs verbotenen Stoffe überhaupt für Spielzeug eingesetzt: DINP. Die Risikobewertung der EU für DINP kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass es unwahrscheinlich sei, dass Produkte die DINP enthalten, ein Risiko für Verbraucher (Erwachsene, Kinder und Neugeborene) darstellen. Der Frankfurter Wissenschaftsjournalist und Biologe Edgar Gärtner recherchierte die Historie der Weichmacherbewertung für sein aktuelles Buch: "Vorsorge oder Willkür? - Kunststoff-Weichmacher im politischen Kreuzfeuer", erschienen im Deutschen Instituts-Verlag (ISBN 3-602-14722-3 / 978-3-602-14722-9, 28,- Euro).