10.11.2009

Klares Signal für den Standort Knapsack


Die Umrüstung der Chlor-Alkali-Elektrolysen der Vinnolit GmbH & Co. KG, Ismaning, an den Standorten Gendorf und Knapsack auf die energiesparende und umweltfreundliche Membrantechnologie wurde Ende Juni 2009 erfolgreich abgeschlossen. Mit der Investition von insgesamt 100 Millionen € ist auch eine Erweiterung der Chlorkapazität von 390.000 Tonnen auf insgesamt 430.000 Tonnen pro Jahr verbunden. Damit einher geht eine Verbesserung der Rohstoffversorgung der angeschlossenen PVC-Produktion sowie die Erweiterung und Verbesserung der Liefersituation für das wichtige Koppelprodukt Natronlauge.

Mit einem symbolischen Knopfdruck haben heute Dr. Hans Seidl, Vorsitzender des Vinnolit-Aufsichtsrates, Heinz Coltro, Vorsitzender des Gesamt-Betriebsrates und die Vinnolit-Geschäftsführung, in Anwesenheit zahlreicher Kunden und Geschäftspartner, Vertreter der Politik, des Chemieparks, der Standortunternehmen und der Projektbeteiligten, die offizielle Inbetriebnahme der neuen Knapsacker Membranelektrolyse vorgenommen. Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Jens Baganz überbrachte ein Grußwort der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

„Mit diesem Projekt haben wir den bisher bedeutendsten Schritt in die Zukunft getan“, so Geschäftsführer Dr. Ralph Ottlinger. „Mit einer Investitionssumme von 30 Mio. € und nunmehr 250.000 Tonnen Chlorkapazität in Knapsack nach dem neuesten Stand der Technik haben wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gestärkt und die Arbeitsplätze in der Chlor-/Monomer- und PVC-Herstellung langfristig gesichert.“

„Wir danken unseren Mitarbeitern, Projektpartnern und allen Beteiligten für ihre Unterstützung und großartige Leistung“, so Geschäftsführer Dr. Josef Ertl, der zugleich betont: „Wir stellen uns den Herausforderungen des Marktes und wollen unsere Kunden mit hochwertigen Produkten und als langfristig denkender und zuverlässiger Partner zufrieden stellen. Vinnolit erfüllt mit dieser Investition auch vorzeitig die freiwillige Selbstverpflichtung der europäischen Chlorhersteller – im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung - auf das Membranverfahren umzustellen.“


Redaktionskontakt:
Dr. Oliver Mieden, Environmental Affairs / Corporate Communications
Vinnolit GmbH & Co. KG, Carl-Zeiss-Ring 25, 85737 Ismaning
Tel.: 089 96103-240, Fax: -122, E-mail: oliver.mieden@vinnolit.com


Hürth TV hat am 11. November 2009 über die Inbetriebnahme der neuen Elektrolyse berichtet.
Den Beitrag finden Sie hier.