22.10.2001

Vinnolit setzt auf Dialog. "17 Uhr 17" - der "Daily Talk" auf der K'2001


Die Vinnolit GmbH & Co. KG1 präsentiert sich auf der K'2001 mit einem völlig neuen Messekonzept. Die Beteiligung an der größten Kunststoffmesse der Welt wird von dem führenden PVC-Hersteller Deutschlands genutzt, um den Belangen des Werkstoffs PVC ein angemessenes Forum und gleichzeitig eine offene Kommunikations-Plattform zwischen Kunden, Interessenten und interessierter Fachöffentlichkeit anzubieten. Namhafte Referenten stellen innovative PVC-Anwendungen vor und beschreiben die Vorteile und Stärken von PVC.

Die Strategie, das Material PVC ganzheitlich zu betrachten, spiegelt sich in allen Bereichen der Kommunikationspolitik des Unternehmens wider: Nicht nur der Werkstoff, sondern der Anwendungsnutzen und die wirtschaftliche bzw. gesellschaftliche Bedeutung von PVC stehen im Mittelpunkt.

So wird auch auf der K'2001 nicht mehr ausschließlich der Werkstoff PVC präsentiert, vielmehr wird das Leben mit PVC inszeniert.

Der Messestand selbst ist einem modernen High-Tech-Labor nachempfunden. "Rohrleitungen" bilden das Leitsystem und führen den Blick des Besuchers zum Kompetenz-Center, eine Touch Me-Wall mit Infusionsbeuteln lädt dazu ein, PVC-Pulver, -Granulate oder- Pasten zu ertasten. Anwendungsbeispiele wie Fensterprofile, Pharmafolie oder Riesenposter geben einen Eindruck von den vielfältigen Einsatzbereichen des Werkstoffs PVC.

Direkt auf dem Stand täglich um 17.17 Uhr finden die Talk-Runden mit Gästen aus der Branche statt.

Vinnolit auf der K'2001: Kommen - Sehen - Erleben

 

Das Programm:

Donnerstag: 25.10.2001

Referent: Hans-Jürgen Koch, Koch Membranen GmbH & Co. KG

Nur der Himmel über PVC - Textiles Bauen mit PVC

Zum Thema:
Es müssen nicht immer nur die traditionellen Baustoffe Holz, Stein, Stahl oder Glas sein. Der Trend bei der Architektur geht in Richtung Leichtigkeit und Transparenz. Da verwundert es nicht, wenn Zeltdachkonstruktionen als zentrales gestalterisches Element an Bedeutung gewinnen. Membranbauten stellen immer eine innovative Möglichkeit in der Architektur dar. Möglich wurden diese Konstruktionen allerdings erst durch PVC-beschichtete Polyestergewebe, um die anspruchsvollen technischen Eigenschaften zu erreichen. Ob die Überdachung von Tennisplätzen in Wimbledon, das Zeltdach am Stadtplatz Cottbus-Sachsendorf oder die preisgekrönte Überdachung der Eissporthalle auf dem Münchener Olympiagelände: Erst durch die Verwendung von PVC-Membranen haben diese drei Bauwerke ihr unverwechselbares "Gesicht" erhalten. Doch auch im Privatbereich halten Membranen Einzug: viele Hausbesitzer bevorzugen heute beim Sonnenschutz besondere und ausgefallene Formen, wie frei gespannte Segelkonstruktionen oder innovative Trichterschirme.

Zum Referenten:
Hans-Jürgen Koch ist der Geschäftsführer des Unternehmens Koch Membranen, das 1919 vom Großvater Carl Koch in Erfurt gegründet wurde. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz heute in Rimsting am Chiemsee und erwirtschaftet mit 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 15 Mio. Euro. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion hochwertiger Kunststoff-Dachsysteme spezialisiert und gilt weltweit als innovativer Motor in diesem Marktsegment sowie der Membrantechnologie und Umwelttechnik.

 

Freitag: 26.10.2001

Referent: Michael Reiske, BlowUp Aussenwerbung GmbH

Big is beautiful - PVC-Riesenposter

Zum Thema:
Was wären die Städte ohne Werbetafeln? In jüngerer Vergangenheit hat sich eine neue - zeitgemäße - Form der Außenwerbung etabliert. Wo früher triste Baugerüste das Stadtbild geprägt haben, werben heute auf riesigen Flächen Unternehmen in unterhaltsamer Weise für ihre Produkte. Möglich wurden diese neuen Werbeformen erst durch den Einsatz hoch stabiler Trägermaterialien, die noch dazu bedruckbar und UV-resistent sind. Ein mit Flächen zwischen 100 und 1000 qm wirklich unübersehbares Medium. Ob Werbung für den 3er BMW, für den neuen Mini oder die 1500 qm große Banderole um das Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, mit den neuen Eurobanknoten - hinter den Riesenpostern steckt PVC.

Zum Referenten:
Michael Reiske ist seit diesem Jahr Marketing Director & Sales Coordinator Europe bei BlowUp, dem deutschen Marktführer im Marktsegment Riesenposter und für die Betreuung, Weiterentwicklung und Erschließung neuer Märkte zuständig. BlowUp mit Sitz in Münster gehört seit 1997 zur Ströer-Gruppe, Köln. Mit einem Gesamtumsatz von mehr als 27 Mio. DM und mehr als 45% aller Schaltungen konnte auch 2000 wieder ein Plus von fast 20% erzielt werden. Das Unternehmen startete 1992 als Medien-Initiator auf dem deutschen Markt und setzt seine Internationalisierung mit Tochtergesellschaften in London, Zürich, Madrid, Paris und weiteren europäischen Metropolen konsequent fort.

 

Samstag: 27.10.2001

Referent: Bernd Wiederhold, Gealan Fenster-Systeme

Natürlich PVC - Umweltmanagement in der PVC-Industrie

Zum Thema:
PVC und Umwelt - die gegenwärtige Diskussion ist oft durch ein Mißverhältnis von sachlichem Informationsstand und öffentlichem Bewußtsein geprägt. Bernd Wiederhold berichtet beispielhaft über das Umweltmanagement in der PVC-Industrie, über das Engagement von GEALAN, die erzielten Erfolge, neue Herausforderungen und die freiwillige Selbstverpflichtung der Europäischen PVC-Industrie für eine nachhaltige Entwicklung des Werkstoffs PVC.

Zum Referenten:
Dipl. Ing. Bernd Wiederhold leitet das Qualitäts- und Umweltmanagement bei GEALAN Fenster Systeme. GEALAN ist Hersteller von Kunststoff-Fenstersystemen aus PVC und erzielte im Jahr 2000 mit europaweit 600 Mitarbeitern einen Umsatz von über 180 Mio. DM. GEALAN gilt als Umweltbranchenführer. Der für das Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltmanagementsystem verantwortliche Bernd Wiederhold wurde von der deutschen Umweltinitiative future e.V. zum "Umweltbeauftragten des Jahres 2000" ernannt. Vom Verband der Chemischen Industrie e.V., sowie von future e.V. wurde GEALAN für den Deutschen Umweltpreis 2001 vorgeschlagen.

 

Sonntag: 28.10.2001

Referent: Werner Preusker, Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V.

Erfolgsmodell PVC 2020 - Wachstumspotential von PVC

Zum Thema:
Viele wissen es noch nicht: PVC ist ein Wachstumsprodukt. Der Werkstoff bietet aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften eine nahezu unerschöpfliche Basis für innovative und bewährte Anwendungen. Wer hätte vor 50 Jahren ernsthaft geglaubt, dass PVC eine lebensrettende Rolle in der Medizin spielen wird, dass wir mit Kreditkarten aus PVC bezahlen können … Die Analyse der europäischen PVC-Märkte zeigt Wachstumspotentiale sogar noch im Bereich der Standardanwendungen, die erschlossen werden können. Hierzu Bedarf es einer Strategie, die auf Werbung, Innovation und nachhaltiger Entwicklung des Werkstoffs PVC beruht.

Zum Referenten:
Der Jurist Werner Preusker ist seit 1989 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. - einer Umweltinitiative aus Wirtschaft und Wissenschaft, mit dem Ziel, PVC mit allen Belangen des Umweltschutzes in Einklang zu bringen und die nachhaltige Entwicklung des Werkstoffs PVC zu fördern. Neben fast 1000 Privatmitgliedern gehören mittlerweile 80 Unternehmen und Verbände der AgPU an. Seit 1997 ist Werner Preusker zudem Sprecher der Initiative PVCplus, einem Zusammenschluß von bisher 36 Unternehmen der PVC-Branche, der sich als Informationszentrum und gemeinsames Forum dieses Wirtschaftszweiges versteht.

 

Montag: 29.10.2001

Referent: Dr. Ulrich Pelzer, Baxter Deutschland GmbH

PVC rettet Leben - medizintechnische Anwendungen

Zum Thema:
PVC ist heute der mit Abstand gebräuchlichste Kunststoff in der Intensivmedizin. Rund 10.000 Tonnen PVC werden allein in Deutschland jährlich in Form von Beuteln und Schlauchsystemen für die verschiedensten Zwecke eingesetzt. PVC erfüllt in hervorragender Weise die Hauptforderungen im medizinischen Bereich wie Sterilisierbarkeit, Kälteelastizität und Transparenz und ist ein unverzichtbarer Werkstoff für eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Patienten-Versorgung. Auch Handschuhe, Wundpflaster, Schlauchklemmen und andere Zubehörteile werden aus PVC hergestellt. PVC ist aufgrund seiner Vorteile auch in Zukunft ein Werkstoff, auf den im medizinischen Bereich nicht verzichtet werden kann.

Zum Referenten:
Dr. Ulrich Pelzer ist als Environmental Engineer bei Baxter Deutschland tätig und für den Bereich External Environmental Affairs verantwortlich. Baxter ist ein in über 100 Ländern vertretener Anbieter und Hersteller von medizintechnischen und pharmazeutischen Produkten. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot der Baxter Deutschland GmbH stellt dem Arzt Produkte zur Verfügung, die er für die Behandlung von Patienten mit schwersten, meist lebensbedrohlichen Krankheiten benötigt. Vielfach sind diese Patienten jahrelang, z. Teil sogar lebenslang auf Produkte von Baxter angewiesen.

 

Dienstag: 30.10.2001

Referenten: Herbert Grün, Giesecke & Devrient GmbH
Rolf Christ, Klöckner Pentaplast GmbH

Welches Geld regiert die Welt? - Scheck- und Kreditkarten aus PVC

Zum Thema:
Es vergeht wohl kein Tag, an dem man nicht mit Zahlungsmitteln in Berührung kommt. PVC ist ein wichtiges Ausgangsmaterial für die Produktion von Geld-, Kredit- oder Kundenkarten. In der Präsentation von Herbert Grün und Rolf Christ wird ein Überblick darüber gegeben, welche Produktionsschritte nötig sind, um sichere Karten produzieren zu können, welche Anforderungen an die PVC-Folie gestellt werden und wohin der Trend bei Zahlungsmitteln geht.

Zu den Referenten:
Herbert Grün ist als Director Card Engineering bei Giesecke & Devrient für die gesamten Karten-Anwendungen verantwortlich. Er ist seit 12 Jahren bei der Geld- und Wertpapierdruckerei in führender Position tätig und seit 21 Jahren in der Kartenindustrie. Rolf Christ ist seit Ende der achziger Jahre bei dem Unternehmen Klöckner Pentaplast, einer Tochtergesellschaft der Klöckner-Werke AG tätig und als Marketmanager Cardfilms für das Segment "Kartenfolien" zuständig.

 

Mittwoch: 31.10.2001

Referent: Dr. Peter Orth, Verband Kunststofferzeugende Industrie e.V.

Kunststoff:Entscheidung für die Zukunft - Innovationen bei Kunststoffen

Zum Thema:
Kunststoffe sind in unserer Welt allgegenwärtig. Sie haben die letzten Jahre geprägt wie kein anderer Werkstoff. Kommunikation, Mobilität, Versorgungs-sicherheit, unser Lebensstandard schlechthin - all' dies ist ohne Kunststoffe undenkbar. Dank ihrer Innovationskraft ist die Wachstumsdynamik der Kunststoffe einzigartig. Bis zum Jahr 2010 wird ein durchschnittliches Wachstum der Kunststoffweltproduktion um jährlich 5,3 Prozent erwartet. An diesem Wachstum wird auch PVC, der heute drittgrößte Standardkunststoff partizipieren.

Zum Referenten:
Dr. Peter Orth begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1980 bei der Bayer AG und war dort in verschiedenen Bereichen in leitender Funktion tätig, bevor er 1997 als Geschäftsführer zur Exatec GmbH & Co. KG (einem Joint Venture von Bayer und GE) berufen wurde. Im Jahr 2000 übernahm er die Leitung des Bereiches Governmental Relations / Verbandskoordinierung im Geschäftsbereich Kunststoffe der Bayer AG. Im Januar 2001 wurde Dr. Orth zum Hauptgeschäftsführer des Verbandes Kunststofferzeugende Industrie berufen. Der VKE vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Kunststofferzeuger in Deutschland. Er ist Anprechpartner für alle kunststoffrelevanten Themen und koordiniert die Belange der Kunststofferzeuger im europäischen Umfeld.

 

Redaktionskontakt: Dr. Oliver Mieden,
Environmental Affairs / Corporate Communications
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E-Mail:
oliver.mieden@vinnolit.com

Wäschle & Partners GmbH,
Klaus J. Wäschle,
Rofanstr. 44,
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Tel: 089 - 431 30 10,
Fax: 089 - 431 28 40;
E-Mail:
K.Waeschle.pr@t-online.de


1 Die Vinnolit GmbH & Co. KG - ein Unternehmen der Advent International Corporation - ist der führende PVC-Hersteller in Deutschland und einer der bedeutendsten in Europa. Der Firmensitz des Unternehmens liegt in Ismaning bei München, die Produktionsstandorte sind in Burghausen, Gendorf, Knapsack und Köln. Der Umsatz 2000 beträgt 548 Mio. Euro. Vinnolit beschäftigt 1600 Mitarbeiter einschließlich der Tochtergesellschaften Vintron GmbH und Vinnolit Technologie GmbH & Co. KG (VinTec). Geschäftsführer sind Dr. Josef Ertl und Hans-Jürgen Zippel.