2.8.2007

Vinnolit zieht zweite Stufe der Chlorkonversion vor


Die im November letzten Jahres von der Vinnolit GmbH & Co. KG, Ismaning, angekündigte schrittweise Umrüstung der Elektrolysen in Gendorf und Knapsack auf die energiesparende Membrantechnologie soll nun bereits Mitte 2009 - und damit 1,5 Jahre früher als ursprünglich geplant - abgeschlossen werden. Damit verbunden ist eine Erweiterung der Chlorkapazität von derzeit 390.000 Tonnen auf insgesamt 430.000 Tonnen pro Jahr.

Im ersten Schritt der Chlorkonversion - der planmäßig Ende 2008 abgeschlossen werden soll - werden ca. 45 Mio. Euro in den Bau einer neuen Membranelektrolyse in Gendorf, mit einer Kapazität von 90.000 Tonnen / Jahr, investiert. Im Gegenzug wird die Amalgamkapazität in Knapsack um 60.000 Tonnen / Jahr verringert.

Im jetzt beschlossenen zweiten Schritt - der Mitte 2009 abgeschlossen werden soll - ist die vollständige Umrüstung der noch verbliebenen Amalgamanlagen in Gendorf und Knapsack, mit einem Investitionsvolumen von ca. 55 Mio. Euro, vorgesehen. Dies umfasst den Neubau einer weiteren Membranelektrolyse in Gendorf mit 90.000 Tonnen Chlorkapazität / Jahr sowie einer weiteren Membranelektrolyse in Knapsack mit 100.000 Tonnen / Jahr. Mit der anschließenden Stilllegung der beiden verbliebenen Amalgamanlagen in Gendorf und Knapsack ist die Konversion zum Membranverfahren vollständig abgeschlossen.

"Wir setzen auf weiteres Wachstum bei unseren Vorprodukten und schließen zugleich die bisherige Chlorlücke in Gendorf. Dies bedeutet, dass Vinnolit mit Gendorf und Knapsack mittelfristig über zwei große Monomerstandorte mit ausbalancierten Kapazitäten in allen Produktionsstufen verfügt", so Geschäftsführer Dr. Josef Ertl.

Eine wichtige Triebfeder für Vinnolit ist die, mit der Umrüstung verbundene, Energieeinsparung: "Das moderne Membranverfahren benötigt pro Tonne Chlor erheblich weniger elektrische Energie als das Amalgamverfahren", betont Geschäftsführer Dr. Ralph Ottlinger "damit leistet Vinnolit einen deutlichen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und Verminderung des CO2-Ausstoßes."

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