12.4.2011

Nachhaltigkeits-Initiative der europäischen PVC-Industrie erreicht die gesteckten 10-Jahres-Ziele und berechtigt zum Optimismus

Die europäische PVC-Industrie präsentierte den Abschlussbericht zu ihrer im Jahr 2000 gestarteten, auf 10 Jahre angelegten Initiative “Vinyl 2010”. Das Programm, das in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Branche europaweit umgesetzt wurde, zielte auf die Erhöhung der Nachhaltigkeit in der Produktion und Anwendung des Kunststoffes PVC ab. Der Bericht dokumentiert die großen Fortschritte, die in den letzten 10 Jahren in Abfallmanagement, Recycling-Technologien, Stakeholder-Engagement und dem Umgang mit Additiven gemacht wurden.

“Vinyl 2010 ist ein durchschlagender Erfolg, und ein perfektes Beispiel, wie eine ganze Branche gemeinsam gesteckte Ziele auf freiwilliger Basis in die Praxis umsetzen kann”, betonte Dr. Josef Ertl, Vorsitzender von Vinyl 2010 und Geschäftsführer von Vinnolit bei der Präsentation des Berichts auf der Konferenz "PVC 2011" in Brighton. “Wir können mit Fug und Recht sagen, dass die europäische PVCBranche sich neu aufgestellt hat. Wir konnten den berechtigten Erwartungen der modernen Gesellschaft entsprechen und dabei unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Das Vertrauen in den Werkstoff ist gefestigt, und PVC ist heute bei den Beschaffern als nachhaltiges Material anerkannt. Parallel dazu erfolgte der Aufbau einer tragfähigen PVC-Recycling-Struktur in ganz Europa.” Innovative Recycling-Technologien erlauben nicht nur mengenmäßig den Ausbau der PVC-Wiederverwertung. Auch die Bandbreite der recyclingfähigen Abfälle wurde erweitert.

Weitere Details finden Sie in der Presseinformation von Vinyl 2010.

Mehr über die Fortschritte von Vinyl 2010 erfahren Sie außerdem im Vinyl 2010 Fortschrittsbericht 2011.